Illegales Autorennen in Ehrwald: Junger Deutscher schwer verletzt

Bei einem illegalen Autorennen in Ehrwald ist es Donnerstagabend zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Deutscher krachte mit seinem Wagen gegen einen Baum.

(Symbolfoto)
© Shutterstock

Ehrwald – Mit schweren Verletzungen hat am Donnerstagabend ein illegales Autorennen in Ehrwald für einen 20-jährigen Deutschen geendet.

Er und zwei weitere, gleichaltrige Lenker sollen sich laut Polizeibericht auf einer kurvenreichen Strecke mit ihren Fahrzeugen gemessen haben. Geschwindigkeiten von mindestens 150 km/H dürften erreicht worden sein, mutmaßt die Polizei. In einer Linkskurve geriet der Deutsche kurz vor 22 Uhr wegen „massiv überhöhter Geschwindigkeit“ ins Schleudern und schlitterte gegen einen Baum, der regelrecht niedergemäht wurde.

Die beiden anderen Lenker hatten nach eigenen Angaben lediglich die Rücklichter in der Kurve verschwinden sehen. Unbeteiligte Zeugen gibt es keine.

Der junge Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Garmisch gebracht. Er liegt derzeit auf der Intensivstation. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief negativ.

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Die drei Raser sind in Bayern kein unbeschriebenes Blatt. Sie dürften im Raum Garmisch schon öfters Rennen veranstaltet haben. Die drei seien als Autorennfahrer und Autotuner bekannt. Ihre Fahrzeuge waren dementsprechend umgebaut.

In 50er-Zone mit 140 km/H geblitzt

In Hall ist kurze Zeit später ein weiterer Raser angehalten worden. Ein 28-jähriger Motorradlenker wurde gegen 22:30 Uhr in der 50er-Zone mit satten 140 km/H gemessen.

Die Polizei konnte den rasanten Biker stoppen. Er wird bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt. (deda, tt.com)


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