Indien schoss eigenen Militärsatelliten ins All

Laut der Raumfahrtbehörde hat man mit der Datenübertragung bereits begonnen.

Neu-Delhi – Indien hat seinen ersten ausschließlich für militärische Zwecke vorgesehenen Satelliten ins All geschossen. Der Kommunikationssatellit GSAT-7 wurde von der Weltraumstation Kourou in Französisch-Guayana erfolgreich mit einer Ariane-5-Rakete der Raumtransportgesellschaft Arianespace gestartet, wie Indiens Raumfahrtsbehörde ISRO am Freitag erklärte.

Die Kosten für den Bau des 2,5 Tonnen schweren Satelliten werden auf 1,85 Milliarden Rupien (rund 20 Millionen Euro) geschätzt. Er sei erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht worden und habe bereits mit der Datenübertragung an die ISRO-Kontrollanlage nahe Bangalore begonnen, hieß es weiter in der Erklärung.

Der Weltraumsender soll die Kriegsmarine mit verschlüsselten Informationen unterstützen und so Indien unabhängiger von ausländischen Satelliten machen. Neben Indien besitzen unter anderem die USA, Russland, Frankreich, China und Großbritannien eigene Militär-Satelliten. Dem erfolgreichen Start am Freitag waren eine Reihe von Pannen bei vorherigen Versuchen vorangegangen. (APA/dpa)

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