Hochzeitsglocken in Monaco

Prinzessin Caroline bekommt eine Schwiegertochter: Ihr Sohn Andrea heiratet heute seine Tatiana.

Hoffentlich schaut das Brautpaar an seinem großen Tag etwas fröhlicher aus: Andrea Casiraghi und Tatiana Santo Domingo.Foto: EPA
© EPA/JEAN-PAUL PELISSIER

Monaco –Der Sohn einer Prinzessin heiratet eine Millionenerbin. Da könnte man an und für sich viel Pomp und Trara erwarten. Doch in Monaco ticken die Uhren in diesem Fall ein wenig anders, denn die monegassische Trauung des Jahres soll heut­e in kleinem privaten Kreis stattfinden.

Zwei Jahre nach der rauschenden Hochzeit von Albert II. und Charlène hätten die Monegassen auch die Eheschließung von Andrea Casiraghi und Tatiana Santo Domingo gern groß und ordentlich gefeiert. Doch der 29-jährige Sohn von Prinzessin Caroline und seine gleichaltrige Braut, die aus einer der reichsten Familie Kolumbiens kommt, haben im Vorfeld darauf bestanden, kein pompöses Fest unter den Augen der Weltöffentlichkeit und im Blitzlichtgewitter feiern zu wollen. Klein, fein und diskret soll ihr besonderer Tag über die Bühne gehen. Da ist es nur konsequent, dass die Hochzeitsgäste sogar auf den Einladungskarten explizit gebeten werden, bloß keine Fotos über Facebook oder andere Plattformen zu verbreiten.

Wer hinter der ganzen Geheimniskrämerei jetzt Hochmut vermutet, der irrt. Denn die beiden, die gemeinsam ein Internat in Fontainebleau bei Paris besuchten und seit acht Jahren ein Paar sein sollen, waren schon immer darauf bedacht, ihre Beziehung weitgehend aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. So wurden die Medien immer nur kurz und knapp über wichtige Ereignisse – wie die Verlobung (Juli 2012), die Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Sacha (März 2013) oder den Hochzeitstermin (8. August 2013) – informiert.

Einige Details gelangten bei all der strengen Geheimhaltung dennoch an die neugierige Öffentlichkeit: Angeblich soll der Thronsaal des fürstlichen Palastes für die Feie­r hergerichtet werden. Anschließend geht es wohl mit zunächst rund 400 Gästen in den Palastgarten. Die eigentliche Party mit etwa 150 Gästen wird unterhalb des fürstlichen Felsens im Sporting d’Hiver nahe des Casinos von Monte Carlo vermutet.

Dem nicht genug: Nach ihrer diskreten Feier in Monaco soll im Winter die kirchliche Trauung folgen – dann im noblen Schweizer Wintersport­ort Gstaad. (APA, dpa, kew)


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