Rekorde und Rätselraten

Salzburg – Zumindest was die Zahlen betrifft, waren die Salzburger Festspiele 2013 ein Erfolg. In insgesamt 280 Veranstaltungen sind 286.301...

Salzburg –Zumindest was die Zahlen betrifft, waren die Salzburger Festspiele 2013 ein Erfolg. In insgesamt 280 Veranstaltungen sind 286.301 Zuschauer gekommen, das sind mehr Menschen als je zuvor. Auch die Einnahmen an den Kartenkassen sind neuer Rekord: Mit 29 Mio. Euro wurden um 2,4 Mio. Euro mehr umgesetzt als budgetiert, wie das Direktorium am Freitag bekannt gab. Ob die Festspiele heuer insgesamt im Rahmen des 64-Mio.-Euro-Budgets blieben oder nicht, ist allerdings noch offen. Dies muss noch ausgerechnet werden und soll im November bekannt gegeben werden.

„2011 sind 218.000 Besucher gekommen, heuer hatten wir mehr als 286.000. Das beweist, dass wir vieles richtig gemacht haben müssen“, so Intendant Alexander Pereira, der erneut darauf hinwies, dass der Bund die Festspiele mit 5,4 Mio. Euro unterstütze und die Festspiele allein an Lohnsummensteuer 7,5 Mio. Euro zurückzahlten. „Man kann sagen, die Festspiele subventionieren die Republik und nicht umgekehrt.“ Die Auslastung der Festspiele 2013 lag bei 93 Prozent, eine Zahl, mit der das Festival unter den 95 Prozent des Jahres 2011 liegt.

Nicht nur mit Zahlen, sondern auch mit Personalien wird sich das Festspiel-Kuratorium spätestens ab Montag beschäftigen müssen: Dann endet die Bewerbungsfrist für den durch den vorzeitigen Abgang von Pereira ab Oktober 2016 vakanten Intendanten-Job. Eine Headhunter-Firma soll, wie berichtet, die Bewerbungen nach geeigneten Kandidaten für ein Hearing sortieren. Als Wunschkandidat wurde bisher immer wieder Markus Hinterhäuser genannt. (APA, TT)

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