Mindestens 15 Tote durch Austritt von flüssigem Ammoniak in China

Mehr als 25 weitere Menschen wurden in der Metropole Shanghai verletzt.

Shanghai – Durch den Austritt von flüssigem Ammoniak in einer Kühlanlage in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Schanghai sind am Samstag mindestens 15 Menschen um Leben gekommen. Mindestens 26 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Medienberichten zufolge ereignete sich das Unglück im nördlichen Bezirk Baoshan.

Den Angaben zufolge wird die betroffene Anlage von einem Unternehmen betrieben, das mit Meeresfrüchten handelt. Auf Fotos im Internet waren vor dem Gebäude Feuerwehrfahrzeuge zu sehen. Anfang Juni hatte es in einem Geflügelschlachthof im Nordosten Chinas einen Brand gegeben - offenbar ausgelöst durch Ammoniak, das sich entzündete. Etwa 120 Menschen kamen ums Leben. (APA/AFP)

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