Sieben Verletzte nach Alkounfall auf der Innkreisautobahn

Im Rückstau kam es zu zwei weiteren Unfällen mit Sachschaden.

Wels – Ein von einem alkoholisierten Lenker verursachter Verkehrsunfall hat Freitagabend auf der Innkreisautobahn (A8) insgesamt sieben Verletzte gefordert, darunter vier Kinder beziehungsweise Jugendliche. Das gab die Polizei Pressestelle Oberösterreich am Samstag in einer Aussendung bekannt.

Der 32-Jährige aus Wels war mit seinem Pkw kurz nach 20.30 Uhr in Richtung Passau unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache im Gemeindegebiet von Krenglbach im Bezirk Wels-Land vom linken Fahrstreifen ganz nach rechts lenkte und auf den am Pannenstreifen stehenden Wagen einer 36-Jährigen aus Wesseling in Nordrhein-Westfalen in Deutschland auffuhr. Bei dem Anprall schleuderten beide Fahrzeuge nach vorne und trafen den zehn bis 15 Meter davor auf dem Pannenstreifen gehenden 41-jährigen Ehemann der Deutschen. Dieser wurde durch die Wucht des Anpralls auf die Fahrbahn geschleudert und blieb in der Mitte der Fahrbahn zwischen linkem und rechtem Fahrstreifen verletzt liegen.

Insgesamt wurden bei dem Unfall der Welser, die beiden Deutschen und in deren Auto ihre drei Kinder und das eines Nachbarn im Alter von neun bis 16 Jahren verletzt. Alle wurden mit der Rettung ins Klinikum Wels gebracht. Ein beim 32-Jährigen durchgeführter Alkotest verlief positiv. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Im Rückstau ereigneten sich noch zwei weitere Unfälle mit Sachschaden.

Samstag früh verletzte sich ein weiterer alkoholisierter Verkehrsteilnehmer. Ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen kam gegen 3.00 Uhr in der Bezirkshauptstadt mit seinem Mofa von der Fahrbahn ab und fuhr über eine Böschung. Der Notarzt leistete an der Unfallstelle Erste Hilfe, danach lieferte die Rettung den Bursch ins Krankenhaus ein. Ein bei ihm durchgeführter Alkotest verlief positiv. (APA)


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