13.134 Unterschriften für Mautfreiheit

Kufstein – In Bayern regt sich jetzt Widerstand gegen die geplanten Begleitmaßnahmen, um die drohende Mautflucht von 7000 Fahrzeugen ab Deze...

© thomas boehm

Kufstein –In Bayern regt sich jetzt Widerstand gegen die geplanten Begleitmaßnahmen, um die drohende Mautflucht von 7000 Fahrzeugen ab Dezember 2013 in Kufstein zu verhindern. Der Rosenheimer Landrat Josef Neiderhell bezweifelt einerseits, dass die Vorkehrungen bis Dezember umsetzbar sind. Zum anderen machen sie für ihn wenig Sinn. „So werden die angedachten Pförtnerampeln das Problem beispielsweise nur von Kufstein in die bereits jetzt hochbelasteten Grenzgemeinden Kiefersfelden, Oberaudorf, Ebbs, Erl und Niederndorf verlagern. Ernst gemeinte Lösungsvorschläge sehen für mich anders aus.“

Der Präsident der Euregio Inntal, Walter J. Mayr, ist verärgert über die Vorgehensweise von Verkehrsministerin Doris Bures (SP). Es dürfe nicht sein, dass sich die Ministerin über die von der Landesverkehrsplanung geäußerten Bedenken zur Umsetzung der Begleitmaßnahmen (bis zu drei Jahre) hinwegsetze und auf den Mautkontrollen bis Kufstein Süd beharre. Für Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl ist die Einschätzung der Verkehrsplaner des Landes aber nicht nachvollziehbar.

Indessen haben 13.134 Bürger die von VP-NR Josef Lettenbichler gestartete Initiative „Mautfrei bis Kufstein“ unterschrieben. Kritik musste sich Lettenbichler zuletzt von FP-NR Carmen Gartelgruber gefallen lassen, weil er ihren Vorstoß für die Mautfreiheit auf dem 5,7 Kilometer langen Autobahnabschnitt im Parlament nicht unterstützt hatte. (TT)

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