Am Südring ging Rotlicht aus

Die Offensive gegen den Straßenstrich ist ein Erfolg: Prostituierte sind am Südring kaum noch anzutreffen. Und die Zuhälter werden unfreiwillig zu Steuerzahlern.

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Der Soko Prostitution (Polizei mit Unterstützung des Stadtmagistrats und der Finanzpolizei) gehen die Prostituierten aus. Zumindest am Innsbrucker Straßenstrich – die aufreizend gekleideten Damen, die jahrzehntelang am Südring das nächtliche Straßenbild prägten, sind derzeit kaum noch anzutreffen. „Ein paar Unentwegte stehen noch, aber viele sind es nicht mehr“, bestätigt Elmar Rizzoli, Chef der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG, Magistrat). „Viele der aus Bulgarien und Rumänien stammenden Damen haben Innsbruck wegen der dauernden Razzien verlassen. Sie machen jetzt einmal Urlaub und warten ab, bis sich die Situation beruhigt“, erzählt ein Rotlicht-Insider.

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