Partei zahlt die plakative Botschaft

Wien – Die SPÖ startete am Montag mit ihrer dritten und letzten Plakatwelle ins Finale des Nationalratswahlkampfs. Unter dem Motto „Gemeinsa...

Wien –Die SPÖ startete am Montag mit ihrer dritten und letzten Plakatwelle ins Finale des Nationalratswahlkampfs. Unter dem Motto „Gemeinsam für Österreich.“ ist darauf Bundeskanzler und Spitzenkandidat Werner Faymann mit rot-weiß-roter Krawatte vor rot-weiß-rotem Hintergrund zu sehen. Das neue Sujet solle noch einmal deutlich machen, dass die SPÖ die einzige Kraft sei, die für Stabilität stehe, meinte Parteimanager Norbert Darabos. Faymann sei jener Kandidat, „der für Rot-Weiß-Rot steht“, der Bundeskanzler habe das Land in den vergangenen fünf Jahren mit „sicherer und ruhiger Hand“ geführt. „Wir brauchen keine Experimente à la Schwarz-Blau, vielleicht noch mit Stronach als Mascherl.“

Bezahlt werden die Plakate von der Partei und nicht vom Klub, betonte Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Montag bei der Präsentation. Vergangene Woche hat es diesbezüglich Aufregung gegeben, weil der SPÖ-Parlamentsklub der SPÖ die Plakatwerbung finanziert hatte. Darauf haben die Grünen hingewiesen.

Im Impressum auf den insgesamt 4500 Plakaten ist die SPÖ-Bundesgeschäftsstelle angegeben. Er sei nach wie vor der Meinung, dass man immer rechtens gehandelt habe, aber um „jegliche Diskussion“ zu vermeiden, zahle die Partei die Plakate, unterstrich Darabos. ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch ortet nach wie vor einen „roten Plakatskandal“. (TT)

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