Kirche fordert Anerkennung der Opposition in Kuba

Die Ansätze der wirtschaftlichen Veränderungen sollten von politischen Veränderungen begleitet werden.

Havanna - Die katholische Kirche hat ihre Forderung nach Anerkennung der politischen Opposition im sozialistischen Kuba bekräftigt. Es sei nötig, dass die Ansätze wirtschaftlicher Veränderungen auch von politischen Veränderungen begleitet würden, sagte der Sprecher der kubanischen Bischofskonferenz, Jose Felix Perez, am Montag in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

Erst am Sonntag hatten die kubanischen Bischöfe einen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem sie nach einer „Aktualisierung“ der politischen Gesetzgebung auf der sozialistischen Karibikinsel riefen. Es gehe unter anderem um die „Anerkennung von Gruppen und Personen, die politisch anders denken“, erklärte Sprecher Perez.

Die Regierung von Präsident Raul Castro (82) führt seit einigen Jahren marktwirtschaftliche Reformen zur Ankurbelung der chronisch defizitären kubanischen Volkswirtschaft ein. Politische Reformen lehnt sie aber strikt ab. (APA/dpa)

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