Zum Jubiläum musste es ein Kahn-Stück sein

Der Itterer Sepp Kahn hat sein drittes Theaterstück geschrieben. Es wird im Mai 2014 von der Heimatbühne Brandenberg aufgeführt.

Von Harald Angerer

Itter, Westendorf, Brandenberg –Zum runden Jubiläum musste es etwas Besonderes sein. Da gab’s für die Obfrau der Heimatbühne Brandenberg Johanna Rupprechter nur eine Lösung: Ein Stück des Itterer Mundartdichters Sepp Kahn muss es sein.

„Schon seit ich 2004 die Heimatbühne gegründet habe, wollte ich ein Stück von Sepp Kahn spielen, es hat aber irgendwie nie gepasst. Jetzt war die Zeit reif und der Zeitpunkt könnte nicht passender sein“, sagt Rupprechter. Zum Zehn-Jahr-Jubiläum gibt es somit auch ein Geburtstagsgeschenk für die Obfrau. Es ist das dritte Freilufttheaterstück, welches Sepp Kahn geschrieben hat. Entstanden ist es in den vergangenen beiden Jahren, zu einem großen Teil auch auf seiner Alm in der Windau.

Auf der Alm hat er schon so manches geschrieben. Die Palette reicht von seinen Mundartgedichten über Romane und Krimis bis hin eben zu Theaterstücken. „Ein Theaterstück zu schreiben, ist immer eine besondere Herausforderung. Man kann sich bei einem Theaterstück aber auch mehr ausleben“, sagt Kahn. Vom Stück will er aber noch nicht zu viel verraten. „Es geht um Glaube, Liebe, Hass und die verwegene Tochter eines Wilderers, das Stück spielt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Es wird aber kein klassisches Wilderer-Stück sein“, sagt Kahn. Auch der Aufführungsort war ausschlaggebend für das Stück, erzählt Kahn, dazu hat er sich den Platz in Brandenberg angeschaut. „Bei einem Freilichtstück hat man einfach mehr Platz. Wir freuen uns schon sehr auf das Jubiläumsjahr mit dem Kahn-Stück“, sagt Rupprechter. Der Name des Stücks wird auch schon verraten, es wird „Wenzel’s Tochter“ heißen, „das sagt vielleicht nichts aus, aber es soll neugierig machen“, erklärt Kahn.

Aber nicht nur für den Inhalt des Theaterstücks ist der Itterer verantwortlich, auch für das Plakat. Die Heimatbühne hat ihn gebeten, auch das Plakat zu gestalten. Das hat er in den vergangenen Wochen auf seiner Windauer Alm gemacht. „Es freut mich sehr, dass sie mir das zugetraut haben. Ich habe drei Entwürfe gemacht“, schildert Kahn. Die Entscheidung wird nun der Verein treffen, welches Plakat zum Einsatz kommt.

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Die Proben für das Stück haben schon begonnen. An die 17 Personen werden fünf Wochen lang das Stück zur Aufführung bringen.


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