Kapelle in Kristallform

Finkenberg – Die einen sind begeistert, die anderen entsetzt: Jedenfalls lässt das Bauwerk, das in den letzten Monaten im Skigebiet am Finke...

© Brindlinger

Finkenberg –Die einen sind begeistert, die anderen entsetzt: Jedenfalls lässt das Bauwerk, das in den letzten Monaten im Skigebiet am Finkenberger Penken auf rund 1800 Metern Seehöhe entstanden ist, keinen kalt. Handelt es sich doch um eine Kapelle, die allerdings nicht auf den ersten Blick wie eine aussieht.

Für die Planung und Umsetzung ist Mario Botta verantwortlich. Der Zillertaler Unternehmer und Zeller Pfarrgemeinderat Sepp Brindlinger konnte den weltbekannten Schweizer Architekten und Professor für Architektur für sein engagiertes Projekt gewinnen. Zahlreiche Bauwerke auf der ganzen Welt wurden von Mario Botta geplant – wie beispielsweise das MOMA in San Francisco und die Griechische Nationalbank in Athen. Im heurigen Jahr erfolgte Bottas Berufung in die Päpstliche Akademie der schönen Künste und der Literatur durch Papst Benedikt XVI. Für Botta, der als Meister der Präzision gilt, ist die Granatkapelle das erste Projekt in Österreich.

Die Form der neu errichteten Kapelle gleicht einem geschliffenen Granat – jenem Kristall, für das das Zillertal bekannt ist. Geweiht wird die Kapelle dem seligen Engelbert Kolland aus Ramsau im Zillertal. (TT, ad)

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