Cilic will gegen neunmonatige Doping-Sperre berufen

„Ich bin gegen jede Form von leistungssteigernden Substanzen“, erklärte der Kroate.

Zagreb – Marin Cilic möchte die neunmonatige Sperre wegen eines Dopingvergehens nicht einfach hinnehmen. Der frühere Weltranglisten-Neunte aus Kroatien ist beim ATP-Turnier Anfang Mai in München positiv auf das Stimulantium Nikethamid getestet worden. Cilic kündigte nun an, gegen das Urteil Berufung einlegen zu wollen.

„Ich werde beim CAS in Kürze berufen“, sagte Cilic in einem vom kroatischen Tennisverband verbreiteten Statement. „Ich möchte mit Nachdruck festhalten, dass ich niemals wissentlich oder absichtlich irgendeine verbotene Substanz zu mir genommen habe und ich bin gegen jede Form von leistungssteigernden Substanzen im Sport.“

Cilic hatte sich gerechtfertigt, dass er das Mittel in Form von Glukose-Tabletten unwissentlich eingenommen habe und hatte ohnehin eine verhältnismäßig milde Strafe bekommen. Die Sperre beginnt rückwirkend ab dem 1. Mai und endet am 31. Jänner 2014 um Mitternacht. (APA/Reuters)


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