Diskonter verkauft wieder Strom

Wien – Österreichs Haushalte mussten im Juli für ihren Energiebedarf unterm Strich um 0,5 % mehr zahlen als im Juli des Vorjahres. Die allge...

Oberhalb des Längental-Speichers soll der neue Speicher Kühtai entstehen. Über eine 25 Kilometer lange Leitung wird er von sechs Bächen aus dem Stubai- und Ötztal gespeist.Foto: Nindler
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Wien –Österreichs Haushalte mussten im Juli für ihren Energiebedarf unterm Strich um 0,5 % mehr zahlen als im Juli des Vorjahres. Die allgemeine Teuerung hingegen betrug 2,0 %. Heizöl verbilligte sich im Jahresabstand um 2,2 %, Eurosuper um 0,6 %, Diesel um 0,7 %. Der Gaspreis blieb praktisch unverändert, zeigt der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI). Im Gegensatz dazu verteuerten sich im Jahresabstand Holzpellets um 7,3 %, Fernwärme um 5,3 %, Strom um 3,7 %, feste Brennstoffe um 2,5 % und Brennholz um 1,9 %. Im Monatsabstand, also im Vergleich zum Juni, blieben Strom- und Gaspreis gleich, während sich Heizöl um 2,9 % verteuerte und Holzpellets um 2,8 %.

Währenddessen legt der Diskonter Hofer sein Grünstrom­angebot vom vergangenen Jänner neu auf. Ab heute verkauft der Lebensmittelhändler 10.000 Verträge der oekostrom AG, doppelt so viele wie beim letzten Mal. Der reine Energiepreis (ohne Netz und Abgaben) beläuft sich auf 6,21 Cent/kWh (netto) bzw. 7,45 Cent/kWh (brutto).

Wer weniger als 3000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, muss eine Grundgebühr von 1,08 Euro brutto bzw. 90 Cent netto im Monat zahlen, bei mehr Verbrauch nicht, teilte Hofer mit. (APA)

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