Optimistisch ins Berner Oberland

Rapid muss heute zum FC Thun (21.05), Red Bull Salzburg empfängt den IF Elfsborg (19 Uhr/beide live ORF eins).

Salzburg, Thun –Die Fußball-Europa-League und der österreichische Rekordmeister Rapid Wien – eine Beziehung, die bisher nicht von Erfolg gekrönt war. Das soll sich heute (21.05) ändern, wenn die Hütteldorfer beim FC Thun (SUI) in die Gruppenhase starten. „Thun ist nicht umsonst in der Europa League, hat gute Gegner ausgeschaltet, aber wir wollen mit drei Punkten heimkommen“, gab Rapids Guido Burgstaller die Marschroute vor.

Kapitän Steffen Hofmann, der schon dabei war, als Rapid 2009 (5 Punkte), 2010 (3) und 2012 (3) nur mäßig punktete, fügte hinzu: „Wir wollen in der Gruppenphase möglichst viele Punkte sammeln.“ Aufzupassen gilt es vor allem auf Josef Martínez, Dennis Hediger und Sekou Junior Sanogo. Das Trio gilt als Herzstück des Champions-League-Teilnehmers von 2005. Insider­infos können sich die Rapidler beim ehemaligen FC-Tirol-Spieler und Co-Trainer Heinz Peischl holen. Der aktuelle Sportdirektor von St. Gallen arbeitete von 2006 bis 2007 als Trainer im Berner Oberland.

Als eindeutiger Favorit gilt hingegen Red Bull Salzburg im Heimspiel gegen den schwedischen Meister IF Elfsborg Boras. In der heimischen Meisterschaft liegt der Titelverteidiger nach 23 Runden auf Rang fünf.

„Elfsborg ist eine sehr gute Mannschaft. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen“, warnt der schwedische Bullen-Torhüter Eddie Gustafsson seine Kollegen. „Sie sind so weit gekommen wie wir. Alles muss 100 Prozent passen, dann haben wir eine gute Chance. Wir spielen zu Hause und wenn wir hinten gut stehen, dann hoffe ich, dass wir 2:0 gewinnen werden.“ (t.w., APA)

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