Missverständnis sorgte für einen Großeinsatz in Kundl

Ein deutsches Ehepaar war Mittwochmittag in der Kundler Klamm unterwegs. Der Mann verlor seine Frau aus den Augen. Er alarmierte die Polizei weil er glaubte, dass sie ins Wasser gestürzt und abgetrieben worden sei.

Kundl – Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte Mittwochmittag in Kundl aus, um nach einer Frau aus Deutschland zu suchen. Ihr Ehemann vermutete, dass seine Frau in der Kundler Klamm ins Wasser gestürzt sei und schlug Alarm. Auch eine Personenbeschreibung wurde von der Polizei ausgegeben. Rund 120 Mann beteiligten sich an der Suchaktion.

Eine Stunde lang suchten Feuerwehr, Wasserrettung und die Polizei die Klamm ab. Doch von der Frau fehlte jede Spur. Gegen 14 Uhr bemerkte eine Streife in der Wildschönau eine Frau, auf die die Personenbeschreibung zutraf und informierte die Einsatzkräfte. Es stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um die gesuchte Deutsche handelte.

Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Kundl war der Mann am Ufer und sammelte Steine. Als er sich nach seiner Frau umsah, war diese verschwunden. Die Frau, die ihren Mann nicht mehr sah, als dieser beim Steinesuchen war, glaubte, dass dieser schon voraus gegangen war und ging Richtung Wildschönau.

„Zum Glück handelte es sich nur um ein Missverständnis“, meinte Werner Haaser von der Freiwilligen Feuerwehr Kundl. (tt.com)


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