Wissensexport nach Lettland

Um ihr touristisches Know-how bat der lettische Hotel- und Restaurantverband die Villa Blanka Innsbruck. Elf Touristiker aus dem Norden verbrachten eine Lehrwoche in Tirol.

Von Denise Daum

Innsbruck –Ein Anruf aus Lettland erreichte Peter Kreinig, Direktor der Tourismusschule Villa Blanka Innsbruck, im Frühjahr dieses Jahres. Der lettische Hotel- und Restaurantverband fragte um touristisches Know-how an. „Das spricht für den international guten Ruf der Villa Blanka als Ausbildungsstätte“, freut sich der Direktor über die Anfrage. Darum ließ sich Kreinig auch nicht zweimal bitten und konzipierte in Zusammenarbeit mit dem Schulverein einen Lehrgang für Tourismusvertreter aus Lettland, der vergangene Woche in Tirol über die Bühne ging.

Mit elf Touristikern und Tourismuslehrern aus dem nordeuropäischen EU-Land teilten die Lehrer der Villa Blanka ihr Wissen, der Bogen spannte sich von Marketingthemen über aktuelle Entwicklungen im Tourismus bis hin zur Präsentation von Softwareprogrammen. Abgerundet wurde der Wissenstransfer mit Besichtigungen von führenden Tiroler Tourismusbetrieben, die wiederum ihr Know-how in Sachen Marketing, Positionierung und Philosophie an die lettischen Besucher weitergaben. „Der Tourismus in Tirol befindet sich auf sehr hohem Niveau. Anhand von Best-practice-Beispielen wie dem Interalpen-Hotel Tyrol oder dem Stubaier Gletscher konnten die lettischen Tourismusvertreter auch Wissen aus der Praxis mitnehmen“, sagt Kreinig.

Die Woche in Tirol nutzten die Letten auch, um Beziehungen zu knüpfen und Kooperationen aufzubauen. Die Villa Blanka Innsbruck möchte gemeinsame Projekte mit lettischen Tourismusbetrieben und -vertretern realisieren, angedacht ist auch ein Lehrer- und Schüleraustausch.

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