Wipptaler Schützen ehren Reinhold Stecher

Mühlbachl – Es war im Jahr 1941, unter dem Nazi-Joch, als der junge Priesterseminarist Reinhold Stecher wegen der Organisation einer Wallfah...

Mühlbachl –Es war im Jahr 1941, unter dem Nazi-Joch, als der junge Priesterseminarist Reinhold Stecher wegen der Organisation einer Wallfahrt nach Maria Waldrast für zwei Wochen von der Gestapo inhaftiert worden war. Nur knapp entging er der Einweisung ins Konzentrationslager. Die besondere Beziehung zum Wipptaler Wallfahrtsort blieb dem im Jänner dieses Jahres verstorbenen Innsbrucker Altbischof Zeit seines Lebens erhalten. Deshalb lag es auch nahe, dass eine Gedenk- und Besinnungsstätte für Stecher als sichtbares Zeichen des Dankes der Wipptaler Schützen nahe des Wallfahrtsortes entsteht. Der geeignete Platz war mit Unterstützung des Servitenordens und der Gemeinde Mühlbachl rasch gefunden. Unweit des Klosters, unter dem alten Gipfelkreuz der Serles, erinnert ein der Serles nachempfundener Stein samt Gedenktafel an den bergbegeisterten Bischof.

Die Gedenk- und Besinnungsstätte wird übermorgen Sonntag (22. September) gesegnet. Um 15 Uhr feiert Bischof Manfred Scheuer einen Gedenkgottesdienst mit den Schützen der Bataillone Wipptal-Eisenstecken und Stubai, der von der Musikkapelle Matrei-Mühlbachl-Pfons umrahmt wird.

Teilnehmer an der Feier können die Straße zur Waldrast ab 13 Uhr mautfrei benützen. (cm)

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