Al-Kaida tötete Dutzende Soldaten und Polizisten im Jemen

Die Armee meldete 56 getötete Sicherheitskräfte. Mehrere Stützpunkte wurden gleichzeitig angegriffen.

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© REUTERS / MOHAMED AL-SAYAGHI

Sanaa – Bei mehreren zeitgleichen Angriffen auf Stützpunkte der Sicherheitskräfte sind nach Angaben aus Armeekreisen am Freitag im Jemen Dutzende Polizisten und Soldaten getötet worden. Die Nachrichtenagentur AFP sprach unter Berufung auf Armeekreise von mindestens 56 getöteten Sicherheitskräften. In anderen Berichten war von mindestens 30 Toten die Rede. Die Angreifer hätten außerdem Soldaten als Geiseln genommen, hieß es.

Schauplatz der Angriffe war die Süd-Provinz Schabwa. In Sicherheitskreisen wurde die Gruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) hinter den Anschlägen vermutet. Die AQAP gilt als einer der aggressivsten Ableger der Extremisten-Organisation. Der Jemen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Rückzugs- und Operationsgebiet von Al-Kaida-Extremisten entwickelt. Kürzlich schlossen mehrere westliche Staaten ihre Botschaften in dem arabischen Land, weil Geheimdienste Anschläge befürchteten. (APA/AFP/Reuters)


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