Erfolgreiche Haie gehen mit Selbstvertrauen ins Westderby

Platz fünf und ein positives Torverhältnis – der HC Innsbruck will heute (17.45 Uhr, Tiwag-Arena) gegen Dornbirn den dritten Heimsieg in Folge feiern.

Von Tobias Waidhofer

Innsbruck –„Adam gibt uns in jedem Spiel die Chance auf den Sieg. Er ist ein starker Rückhalt und ist in den wichtigen Situationen auf dem Posten.“ Nach dem sensationellen 7:2 -Erfolg gegen Fehervar sang Haie-Trainer Danny Naud ein Loblied auf seinen Schlussmann. Auch gegen seinen Ex-Verein überzeugte Munro und war mit mehreren „Big Saves“ einer der Väter des Sieges.

Obmann Günther Hanschitz sah ebenfalls einen „überragenden Munro“, lobte aber auch das „funktionierende Kollektiv“. Die Haie stehen damit zwischenzeitlich auf Platz fünf der Tabelle und können sogar ein positives Torverhältnis vorweisen – ein Novum seit der Rückkehr in die Erste Bank Eishockey Liga. „Eine schöne Momentaufnahme“, freut sich auch Hanschitz mit Blick aufs Tableau.

Schon heute (17.45 Uhr, live Servus TV) wartet das nächste Heimspiel gegen Dornbirn auf die Innsbrucker. Die aktuelle Erfolgswelle soll diesmal mehr Fans als gegen Fehervar (1400) in die Tiwag-Arena locken. „Ich hoffe schon auf mehr Zuschauer“, meint auch Hanschitz mit Blick auf das Westderby.

Auch Dornbirn kommt mit einem Erfolgserlebnis in die Tiroler Landeshauptstadt. Die Bulldogs fügten Bozen am Freitagabend mit dem 6:5 im Penaltyschießen die erste Saisonniederlage zu. Der Respekt vor den Haien ist aber groß. „Innsbruck hat einige sehr gute Spieler und ihr Torhüter kann Spiele im Alleingang entscheiden“, meinte Dornbirn-Trainer Dave MacQueen. Für Haie-Trainer Danny Naud ist das Erfolgsrezept klar: „Wir müssen defensiv wieder unsere Arbeit machen und die Scheibe kontrollieren, dann haben wir eine Chance.“

Auch Florian Stern, der Jubilar des Fehervar-Spiels (300. EBEL-Einsatz), richtete bereits am Freitagabend seine ganze Konzentration auf Dornbirn. „Der Sieg gegen Fehervar ist ein schönes Gefühl, doch heute beginnt die Partie wieder bei null. Wir müssen weiter hart kämpfen, spielerisch haben wir sicher noch genügend Luft nach oben“, so der 30-Jährige, der gegen Fehervar eine bärenstarke Leistung abgeliefert hatte.


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