10 Jahre Haus des Wassers

In St. Jakob lud das Haus des Wassers, ein Seminarhaus für die forschende Jugend, mit einem Tag der offenen Tür zum Jubiläum.

St. Jakob –Zwei flinke Hände tauchen für Sekundenbruchteile in Flüssigkeit, Fingerspitzen streichen über Glasränder oder klopfen an ihre Seiten, wenn der Tscheche Petr Spatina sein Instrument zum Singen bringt. Dreiunddreißig Töne erzeugen die Behältnisse seiner Glasharfe.

NP-Direktor Hermann Stotter und die Geschäftsführerin des Hauses des Wassers, Brigitte Eckle, luden zur Auftaktveranstaltung des Jubiläumswochenendes in den großen Gemeindesaal. Als besonderer Gast hat der Glasharfenspieler das Publikum musikalisch unter anderem an die „Schöne blaue Donau“ entführt – das Wasser ist Programm im „Haus des Wassers“.

„Seit zehn Jahren sind wir hier mit unserem Bildungshaus zu Gast. Wir haben den idealen Ort im Nationalpark Hohe Tauern gefunden und sind hochakzeptiert“, betont Hermann Stotter.

Vize-BM Dietmar Hafele will die Einrichtung nicht missen: „Dieses Haus ist ein fester Bestandteil unseres Dorfes geworden und bietet mit dem Nationalpark ein unvergleichliches Angebot für Einheimische und Gäste.“

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„Wir bauen unser Angebot ständig weiter aus. Im Haus haben wir das Forum, die Wasserwerkstatt, einen Experimentierraum und seit dem letzten Jahr den ‚Vision Globe‘, einen ‚Weltraum‘ für multimediale Präsentationen“, erklärt Eckle. „Wir wollen unsere Gäste altersgerecht an das Wunder Wasser heranführen. Heißes Wasser durch Sonnenkraft gewinnen, im Neoprenanzug bei minus 18 Grad in die Schwarzach steigen, Monster im Gebirgsbach ausfindig machen oder Speiseeis im Schnee erzeugen: Das Haus des Wassers macht vieles möglich“, verspricht Eckle ihren Besuchern. (bcp)


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