Ein Stein im Zentrum

Von Harald Angerer...

Von Harald Angerer

Kirchberg –Nicht der Mittelpunkt der Welt – aber zumindest jener der Kitzbüheler Alpen. Mit stolz geschwellter Brust haben kürzlich die Kirchberger und Aschauer die Eröffnung eines Marksteins gefeiert. Er stellt ab sofort den geologischen Mittelpunkt der Kitzbüheler Alpen dar. Entdeckt hat das der Fotograf Markus Mitterer bei seiner Arbeit an dem Bildband über die Kitzbüheler Alpen. „Schon bald nach Beginn der Arbeit drängte sich die Frage auf, wo denn der Mittelpunkt der Kitzbüheler Alpen sei“, schildert Mitterer.

Es gebe mehrere Messmethoden, dies herauszufinden, er hat damit Experten beauftragt und die haben mittels Flächenschwerpunktmethode den Mittelpunkt errechnet. Dieser befindet sich im Kirchberger Ortsteil Aschau, nahe dem Zentrum des kleinen Weilers.

Zur Eröffnung waren vor allem die Aschauer zahlreich erschienen und sogar vom TVB Kitzbühel war eine Abordnung vor Ort. „Ich musste heute feststellen, dass wir wohl ein Randgebiet sind“, sagt Kitzbühel-Obfrau Signe Reisch in Anspielung daran, dass der Mittelpunkt in der Nachbargemeinde liegt. Hocherfreut über die Eröffnung des Marksteines waren Kirchbergs Bürgermeister Helmut Berger und sein Vize, Josef Schroll, der selbst aus Aschau stammt und dort Obmann der Musikkapelle ist. „Der Markstein und der dazugehörige Platz mit Schautafel ist eine Bereicherung für Aschau“, sagt Schroll, der mit seiner Musikkapelle dann auch noch einen eigens für den Anlass und die Kitzbüheler Alpen komponierten Marsch spielte.

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