Tiergarten Schönbrunn: Elefantenbaby heißt „Iqhwa“

„Iqhwa“ bedeutet in der Sprache der Zulus so viel wie „Eis“.

Wien – Die Suche nach einem Namen für das Schönbrunner Elefantenbaby ist vorbei. Der kleine Dickhäuter wurde mittels Internet-Votum „Iqhwa“ getauft, was in der Sprache der Zulus so viel wie „Eis“ bedeutet. „Das Jungtier ist ja der erste Elefant, der durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma gezeugt wurde“, erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Montag.

Exakt 22.870 Stimmen wurden in den vergangenen zwölf Tagen abgegeben - jetzt steht der Name für das am 4. September geborene Elefantenmädchen fest: Mehr als die Hälfte (50,6 Prozent) haben sich für „Iqhwa“ (sprich: Ikwa) entschieden. Neben „Iqhwa“ standen auch „Phinda“ und „Umndeni“ zur Auswahl. „Phinda“ schaffte es mit 42,7 Prozent auf den zweiten Platz.

Schratter: „Mein Favorit war Phinda, aber Iqhwa finde ich aufgrund der Bedeutung auch sehr passend. Die Mutter der kleinen Iqhwa, Tonga, lebt im Tiergarten Schönbrunn. Ihr Vater ist ein Wildbulle in Südafrika.“

Die kleine Iqhwa hat in den vergangenen Tagen eine neue Leidenschaft entdeckt: das Duschen. Was für die Pflege der Haut von Elefanten sehr wichtig ist, macht dem Elefantenmädchen in erster Linie großen Spaß. „Iqhwa stellt sich direkt in den Wasserstrahl, versucht ihn mit dem Rüssel zu fangen und schüttelt ihren Kopf, um die Tropfen loszuwerden“, berichtete die Tiergartendirektorin. (APA)

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