Hypo-Coach auf Abwegen

Innsbruck – Wer dieser Tage bei den Hypo-Volleyballern beim Vorbereitungstraining vorbeischaut, der wird eine Person schmerzlich vermissen: ...

Innsbruck –Wer dieser Tage bei den Hypo-Volleyballern beim Vorbereitungstraining vorbeischaut, der wird eine Person schmerzlich vermissen: Headcoach Stefan Chrtiansky. Der Slowake steht derzeit an der Outlinie der Volleyball-Europameisterschaft in Polen und Dänemark. Und zwar beim slowakischen Nationalteam. Dabei agiert der so ruhige Trainer der Tiroler ebenfalls recht erfolgreich.

Nach zwei Niederlagen (Polen, Frankreich) konnte sein Team mit einem knappen 3:2-Sieg über die Türkei doch noch den Aufstieg fixieren. Der Gegner im EM-Viertelfinale ist jetzt niemand Geringerer als Russland: „Jetzt wartet Russland auf uns und wir sind realistisch, die Russen sind ein ganz anderes Kaliber als unsere bisherigen Gegner. Wir haben uns aber im Verlauf der EM Selbstvertrauen erarbeitet, werden um die Überraschung kämpfen.“

Doch die russischen Olympiasieger gelten als klarer Favorit auf den EM-Titel. Trotzdem glaubt Chrtiansky: „Wenn wir einen idealen Tag erwischen und bei ihnen nicht alles funktioniert, haben wir eine Chance.“

Und wenn es mit der Sensation doch nichts wird, dann wird Coach Chrtiansky wieder mit offenen Armen in Tirol erwartet. Derzeit tanzt in der Tiroler Landeshauptstadt alles nach der Pfeife von Co-Trainer Daniel Gavan. (suki)

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