Der Natur auf der Spur

Spannender Vormittag brachte Kufsteiner Schülern den Naturschutzgedanken näher.

Von Wolfgang Otter

Kufstein –„Cool!“, „He, da schwimmt ja ein Monster drinnen“ – die Begeisterung der knapp 150 Kinder, die gestern Vormittag die Umweltstationen rund um das Kufsteiner List-Denkmal stürmten, kannte keine Grenzen. Unter der fachlichen Anleitung von Natopia-Mitarbeiterinnen gab es für die Kinder viel zu entdecken. Von kleinen Wasser- und Bodentieren über Nagetiere und große Hirsche bis hin zu Bäume und Blumen. So ziemlich alles, was im Naturschutzgebiet Kaisergebirge keucht und fleucht oder wächst, lernten die Kinder kennen. Und natürlich war auch die geologische Beschaffenheit des Kaisergebirges ein Thema.

Schutzgebietsbetreuerin Nicole Schreyer hatte die Kufsteiner Volksschüler an die Grenzen des Naturschutzgebiets Kaisgebirge geladen. Hintergrund ist das Jubiläum „50 Jahre Schutzgebiet“, das heuer mit diversen Aktionen gefeiert wird. „Die Schüler sind auch jene Generation, die in 50 Jahren das Naturschutzgebiet noch so wie heute vorfinden soll“, sagte Schreyer. Daher ginge es jetzt darum, Verständnis bei den Kindern für die Natur zu wecken. Und wie kann man das besser als mit einem spannenden Vormittag, bei dem es eben auch „Monster“, die sich als Larven der Libellen in einem Aquarium entpuppten, zu entdecken gibt.

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