Imst dreht sich im Kreis

Heute soll der größte Kreisverkehr Tirols in Imst in Betrieb genommen werden. Auf der äußeren Spur ist man künftig einen Viertelkilometer unterwegs.

Von Matthias Reichle

Imst –Einer der größten Kreisverkehre der Schweiz befindet sich im Kanton Zürich. Das Oval hat einen maximalen Durchmesser von 580 Metern. Fast bescheiden ist dagegen der neue Kreisel in Imst, der heute freigegeben werden soll. Und trotzdem sprengt er Tiroler Rekorde.

Mit einem Radius von rund 40 Metern und einem Umfang von 250 Metern ist er der größte bislang gebaute im Land. Im Lauf des Tages wird der Verkehr auf das neue Bauwerk umgeleitet, kündigte Thomas Covini vom Baubezirksamt Imst gestern an. Er hat bereits eine kleine Probefahrt hinter sich und ist zufrieden.

Die provisorischen Ersatzstraßen können in der Folge zurückgebaut werden. Sie haben selbst in verkehrsintensiven Zeiten gute Dienste geleistet, vor allem der kleine Kreisverkehr, der extra für diesen Zweck errichtet wurde, betont der Bauleiter. Staus blieben aus. „Gut und flott“, beschreibt er auch den Bauabschnitt der Strabag. Am 8. April war mit den Arbeiten begonnen worden, bis zum Winter soll das Gesamtprojekt abgeschlossen sein. Nun fehlen nur noch die Fußgänger- und Radwege, die am Roten Kreuz vorbei Richtung Kreisverkehr sowie vom Kreisel Richtung Auf Arzill führen, erklärt er.

Außerdem müssen die sechs Anschlüsse ausgebaut werden. Vier sind ab heute in Funktion. Jener zum neuen Interspar kommt natürlich erst im kommenden Jahr. Und auch der zum Roten Kreuz braucht noch seine Zeit.

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Dort freute man sich gestern bereits auf den verbesserten Anschluss. „Für uns ein klarer Vorteil“, betonte Rot-Kreuz-Bezirksgeschäftsführer Thomas Köll. Selbst wenn es sich in der Schulstadt am Morgen einmal stauen sollte, ist das Rettungsauto sofort auf der Straße im Einsatz.


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