Messi reagiert sauer auf Auswechslung

Laut dem Madrider Sportblatt „AS“ soll Messi auch eine abfällige Geste Richtung Trainer Gerardo Martino gemacht haben. Das bestreitet der Argentinier energisch.

Barcelona - Argentiniens Fußball-Star Lionel Messi hat am Dienstagabend beim 4:1-Sieg des spanischen Meisters FC Barcelona über Real Sociedad San Sebastian sauer auf seine Auswechslung reagiert. Der Argentinier ging zehn Minuten vor dem Abpfiff beim Verlassen des Spielfeldes mit grimmiger Miene an Trainer Gerardo Martino vorbei, ohne den Coach auch nur anzublicken.

Messi: Keine abfällige Geste gegen Trainer

„Niemand möchte gerne ausgewechselt werden“, räumte der Torjäger am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite ein. „Aber wir müssen dies akzeptieren, weil es dem Team nutzt.“ Messi bestritt jedoch energisch einen Bericht des Madrider Sportblatts „As“, wonach er eine abfällige Geste in Richtung des Trainers gemacht haben soll. Dies sei eine Lüge, meinte er.

Messi will immer bis zum Abpfiff durchspielen, aber es ist meine Pflicht, ihn zu schonen.
Gerardo Martino, Barca-Coach

Martino betonte: „Messi will immer bis zum Abpfiff durchspielen, aber es ist meine Pflicht, ihn zu schonen.“ Der gefeierte Held in der Partie am Dienstag im Camp-Nou-Stadion war jedenfalls der Brasilianer Neymar, der in der 4. Minute seinen ersten Punktspieltreffer für die Katalanen erzielt und den Treffer durch Messi (7.) zum 2:0 vorbereitet hatte. Die weiteren Barca-Tore erzielten Sergio Busquets (22.) und Marc Bartra (70.).

Die Katalanen verteidigten mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel die Tabellenführung, sind aber punktgleich mit Atletico Madrid, das gegen Osasuna 2:1 gewann. Diego Costa erzielte bei Austrias Champions-League-Gegner seine Treffer sechs und sieben in der laufenden Meisterschaft (18.,25.), womit er mit Messi gleichzog.

Rami fliegt bei Valencia aus dem Kader

Der Franzose Adil Rami ist beim FC Valencia für das Match am (heutigen) Mittwoch in Grenada aus dem Kader gestrichen worden, da er den serbischen Coach Miroslav Djukic und einige Mitspieler in einem Radio-Interview kritisiert hatte. Der 27-Jährige hatte gesagt, dass er sich mit Djukic nicht verstehe und manche Kaderspieler Kriecher seien. Damit bringt der 26-fache Teamspieler seine Nationalteam-Berufung in Gefahr. (APA)


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