Wacker-Coach Kirchler fordert nach Cup-Blamage Reaktion

Die Cup-Niederlage gegen Pasching lag Trainer Roli Kirchler auch am Tag danach noch schwer im Magen. Am Samstag gegen Sturm soll das 1:2 vergessen gemacht werden.

Innsbruck – Das Abenteuer ÖFB-Cup ist für den FC Wacker Innsbruck am Dienstagabend einmal mehr frühzeitig zu Ende gegangen. Die Tiroler scheiterten am Regionalligisten FC Pasching mit 1:2 und mussten bereits in der zweiten Runde die Segel streichen. Dass mit der Wiener Austria (1:2 in Kalsdorf) ein weiterer Bundesligist an einem Drittliga-Team scheiterte, war für Trainer Roland Kirchler kein Trost.

Ich will jetzt in Graz eine Reaktion sehen. Die Mannschaft ist gefordert.
Roland Kirchler, Wacker-Trainer

„Ich hatte meine Mannschaft in der Pause noch wachgerüttelt, und dann schenkt uns Pasching auch noch ein Tor. Selbst das hat uns nichts genützt“, sagte der ehemalige Teamspieler, der für das desaströse Auftreten keine Erklärung parat hatte. Die Chance zur Rehabilitierung bekommt seine Mannschaft bereits am Samstag (19.00 Uhr). Dann kehrt mit der Auswärtspartie gegen Sturm Graz der Liga-Alltag wieder ein. „Ich will jetzt in Graz eine Reaktion sehen. Die ganze Mannschaft ist gefordert.“

Pasching setzt Cup-Erfolgslauf fort

Während der FC Wacker seine Wunden leckte, kannte der Jubel bei Pasching freilich keine Grenzen. Die Tiroler waren nach Rapid, Salzburg und Austria der vierte Bundesligist in Serie, der von den Oberösterreichern im Cup ausgeschaltet wurde. „Wir haben eine Topleistung geboten“, analysierte Trainer Martin Hiden zufrieden. Für die tollen Cupleistungen hatte Doppeltorschütze Davorin Kablar auch eine Erklärung parat: „Wir spielen da besser als in der Meisterschaft, da wir bessere Gegner haben.“ Eine Aussage, die aufgrund der Leistung der Kirchler-Elf durchaus angzweifelt werden darf. (tt.com, APA)


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