Ferienregion Imst wächst doppelt so schnell wie Tirol

Die Ferienregion Imst präsentiert die aktuellen Sommerzahlen. Am heutigen Welttourismustag hat man allen Grund zum Feiern.

Von Hubert Daum

Imst –Der Tourismusverband rund um Imst, „Imst Tourismus“, begeht den heutigen UN-Welttourismustag mit einer Erfolgsmeldung: Nachdem die aktuellen Augustzahlen evident sind, darf man sich über ein fünfprozentiges Plus bei den Nächtigungen freuen. Das ist annähernd das Doppelte des Tirolschnittes. 220.000 Gäste machten sich’s von Mai bis August in den Betten der neun Mitgliedsgemeinden bequem. „Sogar die Verweildauer stieg leicht an“, freut sich Geschäftsführer Marco Walser, der seit 1. Jänner im Amt ist.

Der „kleine, aber feine Verband“, wie ihn Joe Margreiter einmal nannte, setzt auf Natur, Erholung und Sport wie Wandern, Radfahren und Klettern. Hatte man im letzten Jahr Projekte wie das Sun­Orama oder den Adlerhorst fertiggestellt, so möchte man aktuell den Weitwanderweg vom Fernpass bis zum Schloss Landeck realisieren. Momentan sträuben sich aber die Gemeinden Zams und Landeck. Walser dazu: „Wir werden im Herbst den so erfolgreichen Lechweg besuchen. Die Zahlen dort sprechen für sich. Wir hoffen, dass wir die zwei Gemeinden damit überzeugen können.“

Ein anderes realisierbares Projekt sei schon in der Entstehungsphase: Der Imster Jägersteig werde mit geschnitzten heimischen Tieren in Lebensgröße bestückt. Anlässlich des Adlerfestes sei die erste Skulptur, ein Adler aus Zirbe, fertig. Fix und fertig hingegen ist der neue, einstündige Imagefilm der Ferienregion, produziert von einem heimischen TV-Produzenten. Er wird am kommenden Sonntag zum ersten Mal über Sat zu sehen sein.

Den neuesten Clou hat Walser kürzlich mit der Landeslehranstalt Imst eingefädelt: Man werde Gästen ab nächstem Jahr die Möglichkeit bieten, direkt auf dem Bauernhof am ländlichen Leben teilzunehmen.

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