Tirol ist bei Sprit am teuersten

Die Treibstoffpreise ziehen wieder an. Laut aktuellem Preistest der Arbeiterkammer ist Tirol das teuerste Pflaster.

Innsbruck –Mit durchschnittlich 1,47 Euro für Eurosuper und 1,41 Euro für Diesel war ein Liter Treibstoff Mitte September durchschnittlich 4 Cent teurer als noch zu Ferienbeginn, aber noch etwas weniger als zu Jahresbeginn.

Laut der neuen bundesweiten Treibstoffpreiserhebung der AK sticht aber das West-Ost-Preisgefälle ins Auge. So war Eurosuper um 6 Cent je Liter teurer als in Oberösterreich, bei Diesel beträgt der Preisaufschlag in Tirol durchschnittlich 2 Cent. In Tirol selbst seien die Bezirke Kitzbühel und Kufstein bei Eurosuper um 3 Cent günstiger, bei Diesel seien die Preise fast ident. Heizöl kostete fast 1 Euro je Liter. Hier gebe es wenig Unterschied zu den anderen Bundesländern.

Am extremsten seien die Preisunterschiede zwischen West- und Ostösterreich vor allem dann, wenn das allgemeine Preisniveau sinkt und die Verbilligung im Westen oft später umgesetzt werde. „Wir haben die Wettbewerbsbehörde aufgefordert, dieses undurchsichtige und durch nichts zu rechtfertigende Preisgefälle zu untersuchen. Wann werden die Wettbewerbshüter endlich tätig, oder brauchen wir für diese Behörde noch eine eigene Kontrollbehörde?“, zeigt sich Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl schwer verärgert.

Laut AK sollten unbedingt Preise verglichen werden. Zudem tanke man am Vormittag im Schnitt Eurosuper um 2,2 Cent pro Liter und Diesel um 2,4 Cent pro Liter günstiger als am Nachmittag. Besonders teuer seien unverändert die Autobahntankstellen. Hier sei Eurosuper um 10,6 Prozent und Diesel um 12 Prozent teurer, außerdem gebe es dort auch kaum Preiskonkurrenz. (TT)

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