Historische Beratungen zu iranischem Atomprogramm

Die Außenminister der fünf Vetomächte im UN-Sicherheit und jener des Iran kamen am Rande der UNO-Vollversammlung erstmals zu Gesprächen zusammen.

Teheran/Washington/New York - Am Rande der UNO-Vollversammlung sind die fünf Ständigen Mitglieder im Sicherheitsrat und Deutschland mit dem Iran zu Gesprächen über das umstrittene Atomprogramm des Landes zusammengekommen. Das Treffen im UN-Gebäude in New York fand erstmals auf Ebene der Außenminister statt. Für US-Außenminister John Kerry und seinen iranischen Kollegen Mohammed Javad Zarif war es die erste Begegnung überhaupt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters saßen Zarif und Kerry bei den Gesprächen nebeneinander. Beide Länder haben seit mehr als drei Jahrzehnten keine diplomatischen Beziehungen mehr. Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an der Atombombe zu arbeiten. Deshalb gelten harte Sanktionen, die dem Land schwer zu schaffen machen. Irans neuer Präsident Hassan Rohani hat nun Hoffnung auf Fortschritte geweckt. Von dem Ministertreffen wurde noch kein Durchbruch erwartet. In den vergangenen Jahren hatte es lediglich Gespräche auf Beamtenebene gegeben. (APA/dpa/Reuters)


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