SVP will die „Vollautonomie“

Der Parteitag der Südtiroler Volkspartei (SVP) in Meran stand im Zeichen der Landtagswahlen und von Durnwalders Abschied.

Meran –Die seit 1945 mit absoluter Mehrheit regierende SVP stimmte sich auf ihrem Parteitag am Samstag auf die Landtagswahl ein. Vier Wochen vor dem Urnengang Ende Oktober beschlossen die rund 800 Delegierten in Meran ohne Gegenstimme das Wahlprogramm. Minutenlange stehende Ovationen gab es für den scheidenden Landeshauptmann Luis Durnwalder.

Die 59. Landesversammlung im Kurhaus stand unter dem Motto „Gutes bewahren. Neues wagen“. SVP-Obmann LR Richard Theiner erwartet nach Durnwalders Abgang keinen „dramatischen“ Übergang. Landeshauptmannkandidat Arno Kompatscher stehe für „einen neuen Stil“. Eine klare Absage erteilte er Oppositionsforderungen nach einem „Freistaat Südtirol“ oder der Abtrennung von Italien. Die SVP wolle den Weg zur „Vollautonomie“ weitergehen. Theiner forderte die Finanzhoheit für Südtirol. Auch Kompatscher bekannte sich zum „Weg der Autonomie“ und den „maximalen Ausbau“. An deren Grundsätzen müsse aber festgehalten werden, dem Schutz für die deutsch- und ladinischsprachigen Volksgruppen.

Durnwalder verwies auf das Bewahren der Autonomie und den gelungenen Ausbau der Kompetenzen. Südtirol sei in seiner Amtszeit europäischer geworden. Zwischen drei Volksgruppen sei es zu einem Ausgleich gekommen. Im Landtag stellt die SVP derzeit 18 der 35 Sitze. (APA)

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