Lingers und Co. starten in Lillehammer ins Eis-Training

Das ÖRV-Team arbeitete über den Sommer vor allem im Kraft-, Athletik- und Materialbereich.

Wien – Gut vier Monate vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gehen die österreichischen Rodler ab Samstag für neun Tage in Lillehammer auf das Eis. Auch fünf weitere Nationen trainieren zu dieser Zeit auf der Olympiabahn, darunter die oft übermächtigen Deutschen. Die norwegische Stadt bietet den derzeit einzigen in Europa befahrbaren Eiskanal und ist auch der Schauplatz für den Weltcup-Aufakt am 16./17. November.

Die Österreicher absolvierten nach der nicht ganz wunschgemäß verlaufenen vergangenen Saison einen intensiven Sommer, im Kraft- und Athletikbereich gab es neue Reize und größere Umfänge. Damit soll die Startschwäche ausgemerzt werden. Ein Schwerpunkt galt auch der Material-Weiterentwicklung. In Lillehammer und dann in Sigulda, Igls und Sotschi soll nun bei gesamt 30 Trainingstagen der technische Feinschliff erfolgen.

ÖRV-Nationaltrainer Rene Friedl ist mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden. „Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, alle sind fit und haben im Athletikbereich zugelegt“, sagte der Coach. Ex-Rodler Markus Kleinheinz kam als Verstärkung in den Betreuerstab, der neue Physiotherapeut heißt Martin Peter. Friedl: „Wir haben sehr hart gearbeitet und zum Teil deutliche Veränderungen vorgenommen“

Die Doppelsitzer Andreas und Wolfgang Linger streben ihren dritten Olympiasieg en suite an. „Die Vorzeichen sind gut, die Vorfreude ist gewaltig“, berichtete mit Andreas der ältere der Brüder. „Wir fühlen uns nach der harten Arbeit sehr wohl in unserer Haut, unsere Werte sind top, das Eis-Training kann kommen.“ In der Woche nach dem Weltcup-Auftakt werden die Lingers in Igls auf der zweiten Wettkampf-Station Heimvorteil haben. (APA)

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