Park-Reform: Opposition ortet „Todesstoß für Wirtschaft“

Innsbruck – Bereits mit Jahreswechsel sollen einige Teile des neuen Parkraumbewirtschaftungskonzeptes in Innsbruck in Kraft sein. So lautet ...

Innsbruck –Bereits mit Jahreswechsel sollen einige Teile des neuen Parkraumbewirtschaftungskonzeptes in Innsbruck in Kraft sein. So lautet zumindest der Plan. Vorerst benötigt das derzeit noch in Feinabstimmung befindliche Konzept von Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (Grüne) aber noch eine Mehrheit im Gemeinderat. Eine mögliche Erhöhung des 30-Minuten-Parktarifs auf 70 Cent, Abendparken bis 21 Uhr und eine räumliche Ausdehnung der Parkzonen – die ersten durchgesickerten Details sorgen bereits jetzt für einen veritablen Polit-Hickhack.

Während die Koalition noch um eine Linie ringt, geht die Opposition erwartungsgemäß hart mit den bekannt gewordenen Reformmaßnahmen ins Gericht. Allen voran FPÖ und Liste Federspiel. „Die Innsbrucker werden von Gelb-Grün-Rot abgezockt“, warnen FP-Landesobmann Markus Abwerzger und LA Rudi Federspiel: „Die Stadtregierung versetzt der Innsbrucker Wirtschaft den Todesstoß und vernichtet Arbeitsplätze.“ SP und Grüne, die nicht eins seien und „eine Bürgermeisterin die schweigt“ – ÖVP-Stadtrat Franz Gruber zweifelt daran, dass die Koalition einen „zunkunftsweisenden Entwurf“ vorlegen werde. Die VP wolle verhandeln, jedoch nur, wenn es die nötigen Begleitmaßnahme gebe. (mami)

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