Ein teurer Teufelskreis

Gegen Salzburg marschieren in Kufstein 70 Polizisten, 25 Securitys und 20 Ordner auf.

Von Tobias Waidhofer

Kufstein –Und täglich grüßt das Murmeltier: Westliga bedeutet Duelle mit Austria Salzburg. Duelle mit Austria Salzburg bedeuten erhöhte Sicherheitskosten. Ein Teufelskreis, der heute auch vor dem FC Kufstein keinen Halt macht. Wieder einmal.

„Die Auflagen werden sich sicher auf etwa 10.000 Euro belaufen“, stöhnt Kufstein-Präsident Herbert Gartner vor dem heutigen Gastspiel (16 Uhr) der violetten Salzburger in der Festungsstadt. 70 Polizisten, 25 Securitys und 20 Vereinsordner werden sich um die Sicherheit kümmern. „Das sind Vorgaben der Bezirkshauptmannschaft und der Gemeinde“, erzählt Gartner, der auf Subventionen der Gemeinde hofft.

Zuletzt hatte Austria Salzburg Anfang August beim 1:1 in Schwaz in Tirol gastiert. Dabei war alles friedlich über die Bühne gegangen.

„Ich habe mit Peter Angerer (Schwaz-Obmann, Anm.) gesprochen. Der hat mir von einem super Spiel mit toller Stimmung erzählt. Ich hoffe, bei uns ist das heute auch der Fall“, hofft Gartner auf friedliche Salzburger Fans (etwa 200 sollen kommen).

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Sportlich wollen die Kufsteiner dem Tabellenführer ein Bein stellen. Und damit indirekt auch Schützenhilfe für die WSG Wattens leisten. „Der Robert (Auer, Wattens-Manager, Anm.) hat schon gesagt: ,Wenn ihr gegen Salzburg gewinnt, komm’ ich mit dem Silbi (Wattens-Trainer Thomas Silberberger, Anm.) einmal vorbei.‘ Dem wollen wir natürlich Folge leisten“, lacht Gartner.

Trainer Gregor Hanel will seine Truppe genau so bissig sehen wie beim 2:2-Unentschieden gegen Wattens: „Das wird eine ganz schwierige Partie, aber wir können überraschen.“


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