Viel Polit-Prominenz, aber keine Wahlreden bei Eröffnung der Osttirol Messe

Landesrat Tratter eröffnete die 28. Osttirol Messe in Lienz. 132 Aussteller laden noch bis Sonntag ein.

Lienz - Alles, was Rang und Namen hat, fand sich vor der Dolomitenhalle in Lienz ein. Dort wurde am Freitagvormittag die 28. Osttirol Messe mit den Schwerpunkten „Nachhaltiges Bauen und Heizen“ sowie „Landwirtschaftstechnik“ eröffnet. Vertreten waren nicht nur sämtliche Osttiroler Nationalrats- und Landtagsabgeordnete von BZÖ, ÖVP, SPÖ, FPÖ und vorwärts Tirol, sondern auch die Nationalratskandidaten aus allen Lagern.

Dennoch drehten sich die Begrüßungsreden nicht um Parteipolitik, sondern um das gemeinsame Ziehen an einem Strang. „Die Zusammenarbeit im Bezirk Lienz unter den Gemeinden und mit dem Land funktioniert“, befand Landesrat Johannes Tratter (ÖVP). Und er streute den Osttirolern Rosen: „Sie sind bildungswillig, fleißig und leistungsbereit.“ Die Einstellung, dass man im Bezirk selbst anpacken muss, um weiterzukommen, ist für Tratter löblich. Sorgen macht allerdings auch ihm die drohende Abwanderung. „Wir brauchen passende Jobs und Kinderbetreuung, um junge gebildete Frauen zu halten.“

Die Lienzer Bürgermeisterin und LA Elisabeth Blanik (SP) betonte ebenfalls den guten Zusammenhalt in Gemeinden und Gemeindeverbänden. Als Beispiel nannte sie das vierte Wohn- und Pflegeheim des Bezirks, das gerade entsteht. „Das Konzept für Altenpflege haben wir uns alle gemeinsam erarbeitet.“ Wirtschaftlich sieht Blanik die Zukunft in der Achse Südtirol-Osttirol-Oberkärnten. „Im Bereich Brixen-Bruneck-Spittal haben wir die Chance, uns gemeinsam zu positionieren.“ Bei der Osttirol Messe sind 132 Aussteller vertreten, geöffnet ist noch bis Sonntag, den 29. September jeweils von 10 bis 18 Uhr. (co)

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