Reise in das Reich des Staunens

Innsbruck – Von 2. bis 6. Oktober schlägt der Cirque du Soleil wieder seine Zelte in Tirol auf: Die Innsbrucker Olympiahalle wird zur Manege...

Innsbruck –Von 2. bis 6. Oktober schlägt der Cirque du Soleil wieder seine Zelte in Tirol auf: Die Innsbrucker Olympiahalle wird zur Manege für Spitzenakrobaten, Schauspieler, Musiker und Sänger, die in eine Fantasiewelt entführen. „Quidam“ heißt das Programm, das der Cirque du Soleil mit nach Tirol bringt, es ist eine opulente Mischung aus spektakulären Akrobatiknummern, Clownerien, Tanz und Theater, in der ein kleines Mädchen in eine Traumwelt eintaucht und das Publikum mit auf die Reise nimmt.

Ein surreales Märchen – ein bisschen „Alice im Wunderland“, ein wenig „Zauberer von Oz“ – und ein Reich des Staunens, das schon stolze 17 Jahre auf dem Buckel hat: Die Inszenierung stammt von Franco Dragone und Gilles Ste-Croix, und dafür, dass sie auch heute noch funktioniert, ist Luc Ouellette zuständig. Der ausgebildete Tänzer war selbst Artist im Cirque du Soleil, heute ist er künstlerischer Leiter von „Quidam“ und dafür verantwortlich, dass die Inszenierung beibehalten und die Qualität hochgehalten wird. Und er sei, lächelt Ouellette, auch „ein bisschen Psychologe“ für die Truppe, die aus Mitgliedern aus unterschiedlichsten Nationen besteht.

Nach Artisten gesucht wird auf der ganzen Welt, eigene Scouts halten Ausschau nach Talenten, oft sind es ehemalige Spitzensportler oder Tänzer, die im Cirque du Soleil eine zweite Karriere starten. Und reiselustig sein müssen: Der Cirque du Soleil tourt mit seinen verschiedenen Programmen durch die ganze Welt: Arena- und Zeltshows, dazu fixe Standorte u. a. in Las Vegas gehören zum Unternehmen, das 1984 in Kanada aus einer Gruppe von Straßenkünstlern entstanden ist. Und heute mehr als 5000 Mitarbeiter beschäftigt. (TT)

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