Südafrikanischer Beitrag auf Kinderfilmfestival ausgezeichnet

Die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung wurde Samstagabend in Frankfurt verliehen.

Frankfurt am Main – Den Hauptpreis für den besten Langfilm hat beim 36. Internationalen Kinderfilmfestival Lucas der südafrikanische Beitrag „Felix“ bekommen. Die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Samstagabend in Frankfurt verliehen. Der Film unter Regie von Roberta Durrant erzählt die Geschichte eines 14-jährigen armen Buben in Kapstadt. Felix möchte Jazzmusiker werden. Er liebt es, auf seiner Flöte zu spielen und schafft es mit einem Stipendium auf eine Privatschule.

Die Jury urteilte bei der Preisverleihung im Deutschen Filmmuseum: „Wir bekommen einen vielschichtigen Blick auf das heutige Südafrika und der Film erzählt mit Leichtigkeit, tollen Darstellern und guter Musik eine unterhaltsame und spannende Geschichte.“

Bei dem Festival vom 22. bis 29. September sahen laut Veranstalter 6500 Besucher die Vorstellungen in den drei Kinos in Frankfurt und Offenbach. Präsentiert wurden 45 Filme aus 22 Ländern: Lang- und Kurzfilme, Animationsfilme und Dokumentationen. Zum Festival waren 440 Beiträge eingereicht worden.

Der beste Kurzspielfilm war die niederländische Produktion „Mimoun“ (2012) von Tallulah Schwab. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert, ebenso wie der Preis für den besten animierten Kurzfilm, der an „Hase und Hirsch“ (2013, Regie: Peter Vacz) aus Ungarn ging. Der Jugendfilmpreis zeichnet Filme aus, die sich an anspruchsvolle Themen wagen und einen Einblick in die Lebenswelt von Jugendlichen geben. (APA/dpa)


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