Umit nascht am Forschungskuchen

Die Haller Privatuniversität startet mit neuen Studien und großen Forschungsprojekten ins Studienjahr.

Von Christoph Mair

Hall –Höchst positiv gestimmt trat das Rektorat der privaten Universität für Gesundheitswissenschaft Umit­ in Hall am Donnerstag vor die Presse. Der Optimismus kommt von den Zahlen, die Rektorin Christa Them und Vizerektor Philipp Unterholzner zum Beginn des Studienjahres präsentierten. 1540 Studierende hätten das Jahr in Angriff genommen, 414 davon hätten ein Studium neu aufgenommen, berichtete Them. „Wir freuen uns auch heuer über einen regen Zulauf. Das zeigt uns, dass wir Ausbildungen anbieten, die von Studierenden als zukunftsträchtig angesehen werden“, ist die Rektorin überzeugt. Dazu zählt unter anderem das gemeinsam mit der Universität Innsbruck getragene Mechatronik-Studium, das seit dem Vorjahr existiert.

Demnächst soll ein Master für gewerbliche Gesundheitsberufe (Hörakustiker, Optiker, Zahntechniker, etc.) neu dazukommen. Damit hätten auch Meister aus diesen Berufen die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden, hob Them hervor.

Auch in der Forschung konnte sich die Umit, die im Eigentum des Landes steht, kürzlich bei internationalen Projekten behaupten, erklärte Unterholzner. Bei zwei Vorhaben mit einem Volumen von 6,5 Millionen Euro und Beteiligung internationaler Partner entfielen immerhin 857.000 Euro auf die Umit. Die Haller Universität komme allerdings auch dem Auftrag des Landes nach einem Beitrag zur regionalen Entwicklung nach: Dabei hob Unterholzner ein Forschungsprojekt heraus, bei dem es um Technologien geht, die das Leben älterer Menschen unterstützen.

Unterholzner verwies auch darauf, dass die Umit rund zwei Drittel ihres Budgets von 12,8 Millionen Euro durch Studienbeiträge und Forschungsmittel selbst erwirtschafte. Die 4,4 Mio. Euro, die das Land beisteuere, seien gut investiert: „Wir haben jeden einzelnen Euro verdoppelt.“

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Die Turbulenzen nach dem Entzug der Akkreditierung des Doktoratsstudiums der Gesundheitswissenschaften im Jahr 2010 hätten sich inzwischen gelegt, betonte der Vizerektor. Die Umit habe 100.000 Euro für Rückforderungen von Studierenden zurückgelegt. Viele Studierende seien in anderen Programmen untergekommen, weit weniger als 50.000 Euro hätten rückerstattet werden müssen.


Kommentieren


Schlagworte