2014 bekennt Grinner Wasser Farbe

Fünf Wochen lang badeten Rückengeplagte im Grinner Wasser. Erste Ergebnisse der Studie gibt es 2014.

Von Matthias Reichle

Grins –„Meine Verspannungen haben sich schon jetzt gelöst“, dieses Resümee einer Teilnehmerin an der Albenbad-Studie ließ den Grinner Dorfchef Thomas Lutz kürzlich aufhorchen. Doch lag’s nun wirklich an der Grinner Thermalquelle, in der die Frau genauso wie viele andere Probanden der wissenschaftlichen Untersuchung gebadet hat, oder an der Bewegung in der frischen Luft, dass sich die Rückenschmerzen besserten? Lutz vermag’s nicht zu sagen. Ob das Grinner Heilwasser nun Heilkräfte hat oder nicht, das werde man wohl erst in einem Jahr wissen, betont der Dorfchef.

Denn selbst nachdem vor wenigen Tagen, am 28. September, die letzten der rund 100 Teilnehmer der wissenschaftlich-medizinischen Studie abgereist sind, fertig ist die Untersuchung noch nicht. Um die Wirkung des Grinner Wassers auf chronische Rückenschmerzen nachzuweisen, bedarf es weiterer Tests. Die Forscher des Krankenhauses Zams und der Paracelsus-Universität Salzburg wollen auch wissen, wie es sich mit der Langzeitwirkung verhält. Eines steht jedenfalls schon fest: „Der Tenor war sehr gut. Es waren Leute da, die angekündigt haben, dass sie wieder kommen“, so Lutz. Einer der wie Lutz mit dem Ablauf der Untersuchungen zufrieden ist, ist der Zammer Primar Ewald Wöll: „Der Gesamteindruck war sehr positiv“, betont er. Das bestätigt auch Studienleiter Arnulf Josef Hartl. Der Aufenthalt in Grins habe sich positiv auf die Probanden ausgewirkt – „auf die Schmerzempfindlichkeit und die Beweglichkeit im Rücken“, fasst er die ersten Erkenntnisse zusammen. In den nächsten Monaten wird geschaut, wie nachhaltig diese Verbesserungen waren. Ergebnisse erwartet er im Frühsommer 2014.


Kommentieren


Schlagworte