Bittere Pille für Bauern nach Wahl

Die Sanktionsbescheide für Almen wurden vorsorglich zurückgehalten. Zwei Mio. Euro berappen Tirols Bauern an Rück- bzw. Strafzahlungen.

(Symbolfoto)
© ZOOM-Tirol

Innsbruck –Die Wogen wegen falscher Berechnungen von Almfutterflächen gehen seit Monaten hoch. Trotz Verhandlungen und Almkommission unter Ex-Agrarkommissar Franz Fischler bleibt den Almbauern die bittere Pille nicht erspart. Sie wurde lediglich bis eine Woche nach der Nationalratswahl hinausgezögert. Denn bereits am 26. September hat die Agrarmarkt Austria/AMA die Bescheide über Rückforderungen, Förderungskürzungen bzw. Strafzahlungen bei den Almflächen abgefasst, aber erst seit gestern werden sie zugestellt. Die Betriebsprämien für 2012 hat die AMA allerdings schon am 26. September angewiesen; wie viel die 6400 Tiroler Bauern, die ihr Vieh auf Almen auftreiben, jedoch an Förderungen verlieren oder Strafe zahlen müssen, wissen sie erst jetzt.

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