Neureuther plant Sölden-Start, Ex-Weltmeisterin Hölzl hört auf

Der deutsche Technik-Spezialist Felix Neureuther stieg zwar erst im September ins Schneetraining ein, beim Saisonauftakt im Ötztal will er dennoch dabei sein.

Felix Neureuther bangt um den Start in Sölden.
© EPA

Flattach - Felix Neureuther plant trotz langer Verletzungspause seinen Start beim Auftakt-Rennen des Olympia-Winters. Beim Riesenslalom-Weltcup in knapp drei Wochen in Österreich will der Partenkirchener Skirennfahrer dabei sein. „Ich mag schon in Sölden fahren“, sagte Neureuther am Montag beim Medientag des Deutschen Skiverbandes am Mölltaler Gletscher. In Sölden finden am 26. und 27. Oktober die beiden ersten Rennen der Saison statt.

Neureuther war Anfang Juni am linken Sprunggelenk operiert worden, hatte danach große Probleme mit der Wundheilung. Statt nur zwei Wochen dauert der Genesungsprozess seither schon rund vier Monate. Das obligatorische Trainingslager in Neuseeland hatte der WM-Zweite im Slalom absagen müssen. Erst im September war er wieder ins Schneetraining zurückgekehrt.

Ex-Weltmeisterin Hölzl tritt zurück

Neureuthers Landsfaru Kathrin Hölzl gab am Montag hingegen ihr Karriereende bekannt. Die 29-Jährige, die 2009 den Weltmeistertitel im Riesentorlauf eroberte, kämpft seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen.

Nach mehrmonatiger Pause war Hölzl Ende 2011 in Lienz für ein Rennen in den Weltcup zurückgekehrt, dabei aber im zweiten Durchgang ausgeschieden. Seitdem kämpfte sie vergeblich um das Comeback im Weltcup. „Ich habe alles probiert. Ich kann auch nichts dafür, dass das so gekommen ist“, sagte Hölzl. „Durch so was, was eigentlich unbegreiflich ist, die Karriere zu beenden, das ist halt schwierig.“ (APA, dpa)

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