Italo-österreichische Kommission beriet über Finanzierungen

Im Mittelpunkt stand die Planung der BBT-Zulaufstrecken.

Rom – Im Verkehrsministerium in Rom hat am Montag die bilaterale Kommission aus italienischen und österreichischen Staats-und Bahnvertretern sowie einer europäischen Expertendelegation getagt, bei der über die Planung und Finanzierung der Zulaufstrecken des Brennerbasistunnels (BBT) diskutiert wurde. Dabei wurde auch über den Ausbau der Achse zwischen Berlin und Palermo gesprochen.

An dem Treffen beteiligten sich neben Vertretern des italienischen Verkehrsministeriums auch der SVP-Abgeordnete Daniel Alfreider, der EU-Koordinator des BBT Pat Cox und der Präsident der italienischen Bahnen, Lamberto Cardia.

„Da der europäische Korridor von Norden bis Süden Südtirol durchquert, ist es wichtig, dass wir uns intensiv bei der Planung und dem Bau des BBT mit einbringen, damit eine alternative und umweltfreundliche Mobilität möglich ist. Zudem ist besonders für Südtirol, dem Trentino und der Provinz Verona die klare Absprache in Bezug auf die Finanzierung von Zulaufstrecken enorm wichtig“, betonte Alfreider, Vorsitzender der interparlamentarischen Gruppe „Freunde des Brenners“.

„Für mich steht die gute Zusammenarbeit mit den Europäischen Institutionen verstärkt im Vordergrund, vor allem um entsprechende Geldmittel bestmöglich auszunutzen und EU-Finanzierungen gezielt einzusetzen“, so Alfreider.

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„EU-Kommissar Pat Cox hat die Initiative sehr begrüßt und uns vorgeschlagen, auch Kontakt mit den österreichischen Kollegen aufzunehmen, um auch unsere Initiative bilateral gestalten zu können, gerade im Hinblick auf die vor Kurzem genehmigte Alpenkonvention. Gleichzeitig sollen der Informationsaustausch und der Kontakt mit den öffentlichen Verwaltungen und den Gemeinden im gesamten Projektgebiet verstärkt werden“, betont der SVP-Vertreter in Rom. (APA)


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