Opel überarbeitet Kompaktvan Meriva

Neue Optik und ein verbessertes Motorenprogramm sind Teil des Facelifts, am Portalkonzept mit gegenläufig öffnenden Seitentüren halten die Rüsselsheimer aber fest.

In der belgischen Hauptstadt Brüssel wird Opel die Weltpremiere im Jänner kommenden Jahres zeigen: Die GM-Tochter enthüllt dann den überarbeiteten Meriva, einen Kompaktvan, den es in zweiter Generation seit 2010 am Markt gibt. Sein Äußeres orientiert sich einmal mehr am Mittelklassemodell Insignia, dieses Mal ebenfalls in überarbeiteter Ausführung. Ein adaptierter Kühlergrill und zusätzliche Chromelemente zeugen vom Facelift, es bleibt bei den seitlichen Karosserieeinschnitten und den gegenläufig öffnenden Seitentüren (FlexDoors-Konzept).

Dafür gibt es wesentliche Änderungen unter der Motorhaube: Dort lässt Opel einen neuen 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel einbauen, zunächst in der leistungsstarken Variante mit 136 PS und 320 Newtonmetern maximalem Drehmoment. Im Meriva benötigt der Ölbrenner laut Norm nur 4,4 Liter Treibstoff je 100 Kilometer und emittiert 116 Gramm Kohlendioxid je Kilometer. Im Verlauf des Jahres 2014 werden weitere, schwächere Varianten des Selbstzünders folgen, der die bisher eingesetzten Aggregate mit 1,3 und 1,7 Litern Hubraum ersetzt.

Noch nicht im Ausgedinge ist der 1,4-Liter-Turbobenziner, den Opel laut eigenen Angaben weiterentwickelt hat. Die 120 und 140 PS starken Ottomotoren lassen sich auf Wunsch mit einer neuen Sechsgangautomatik kombinieren. Abseits der aufgeladenen Triebwerke bietet Opel weiterhin einen Sauger mit 100 PS an. Allen Maschinen gemein ist die Erfüllung der Abgasnorm Euro 6.

Eine weitere Neuheit im Ende Jänner auf den Markt kommenden Meriva ist das IntelliLink-Infotainment-System mit sieben Zoll großem Farbbildschirm, Bluetooth-Anbindung und USB-Anschluss. Die Preise für den modifizierten Kompaktvan will Opel im November bekannt geben. (hösch)

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