Polizei kontrollierte Fahrradverkehr in Innsbruck

Insgesamt wurden 212 Übertretungen geahndet. Dazu zählen unter anderem die Missachtung von Fahrverboten, das Fahren auf Gehsteigen sowie das Fahren bei Gelb- bzw. Rotlicht.

(Archivfoto)
© TT/Thomas Böhm

Innsbruck – Die Landespolizeidirektion Tirol führte am Montag gemeinsam mit dem Stadtpolizeikommando Innsbruck einen Sonderschwerpunkt in Bezug auf den Fahrradverkehr in der Stadt Innsbruck durch. Grund war die „Verkehrsunfallentwicklung im ersten Halbjahr 2013 und deren Unfallursachenerforschung“, teilte die Polizei am Dienstag in einer Aussendung mit. Kontrolliert wurde in den „Hauptunfallzeiten“, von 10 bis 12 sowie von 16 bis 18 Uhr.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Fahrverhalten der Radfahrer (Missachtung von Fahrverboten, Nichtanhalten bei Stoptafeln, Fahren auf Gehsteigen, Durchfahren von ampelgeregelten Kreuzungen bei Gelb- bzw. Rotlicht, Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, Verhalten bei Schutzwegen, Personenbeförderung) im Straßenverkehr und begleitend auch auf die Ausrüstung der Fahrräder gelegt. Das falsche Fahrverhalten von Radfahrern sei oft Hauptunfallursache für Verkehrsunfälle mit Personenschäden, so die Polizei.

Insgesamt wurden 212 Verstöße geahndet. Es gab 207 Organstrafverfügungen und fünf Verwaltungsstrafanzeigen.

Appell der Polizei

Die Polizei richtet ihren Appell an die Radfahrer, sich bei ihren Fahrten entsprechend an die gesetzlichen Vorschriften im Straßenverkehr zu halten und insbesondere auch Rücksicht auf Fußgänger als schwächere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Der Appell richtet sich aber auch an die Autofahrer und Lenker von einspurigen Kraftfahrzeugen (Motorrad/Moped), im Straßenverkehr verantwortungsbewusst unterwegs zu sein und dabei auf die Radfahrer entsprechend Rücksicht zu nehmen. (TT.com)

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