„Rotnacken-Wallabies“ zogen in Tiergarten Schönbrunn ein

Die Känguru-Art stammt ursprünglich aus Tasmanien.

Wien – Im Tiergarten Schönbrunn sind ab sofort Bennett-Kängurus zu sehen. Neugierig hüpfen die Beuteltiere durch die Anlage und mustern ihr neues Zuhause. Drei Männchen aus dem Tierpark Haag haben das ehemalige Gehege der Parma-Kängurus neben dem Haupteingang bezogen, zwei weitere folgen in den nächsten Wochen.

„Bennett-Kängurus sind eine mittelgroße Känguru-Art. Sie werden etwa einen Meter groß und haben einen rund 70 Zentimeter langen, muskulösen Schwanz. Die Männchen werden deutlich größer als die Weibchen“, erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Bennett-Kängurus bewohnen Wald- und Strauchgebiete im Südosten Australiens und auf der Insel Tasmanien. Sie sind nach wie vor sehr weit verbreitet. Da diese Tierart auch in Zoos häufig gehalten wird, wird im Tiergarten Schönbrunn eine reine Männchen-Gruppe wohnen. Bennett-Kängurus sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Sprossen, Knospen und Blättern. Schratter: „Das Fell dieser Kängurus ist graubraun. Nur im Nacken- und Schulterbereich ist es rötlich gefärbt. Deshalb werden sie auch Rotnacken-Wallabies genannt.“ (APA)

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