Razzien machen Branche „nervös“

Köln, Wien – Die heimische Lebensmittelindustrie ist über die Ermittlungen der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) wegen Preisabsprachen mit dem ...

Köln, Wien –Die heimische Lebensmittelindustrie ist über die Ermittlungen der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) wegen Preisabsprachen mit dem Handel tief beunruhigt. „Nervös sind alle deswegen“, sagte Josef Domschitz vom Fachverband der Nahrungsmittelindustrie auf der Nahrungsmittelmesse Anuga in Köln. Kritik an den Wettbewerbshütern übte er aber nicht.

Jüngst wurde Rewe (u. a. Billa, Merkur, Adeg, Penny) zu 20,8 Mio. € Strafe verurteilt, Berglandmilch (u. a. Tirol Milch) zu 1,1 Mio. €, die Vorarlberger Mühlen- und Mischfutterwerke zu 58.500 €. Die BWB ermittelt auch gegen Spar wegen des Verdachts auf Preisabsprachen und hat Razzien bei Lieferanten durchgeführt, darunter NÖM, Kärntner Milch, Vorarlberg Milch, Emmy und Hirter Bier. Positives vermeldete die Branche für den Export. Im ersten Halbjahr legten die Exporte um 5,8 % auf 2,66 Mrd. € zu. Insgesamt stieg der Branchenumsatz um 4,3 % auf 3,96 Mrd. €. (APA)

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