Keine Chance für Internet-Betrüger

Vor allem Jugendliche werden im Internet häufig Opfer von Verbrechern. Das soll sich ändern.

Innsbruck –„Grüß Gott, Landeskriminalamt. Wir haben einen staatsanwaltschaftlichen Auftrag zur Durchsuchung.“ So beginnt ein Videofilm (www.crp-tirol.at), der Tirols Jugend auf die Gefahren im Internet aufmerksam machen soll. Konkret geht es im Video um einen jungen Mann, dessen Laptop beim Download von Musik-Files von Betrügern gekapert wird. Und die nützen ihren Zugang zum Rechner, um vom Jugendlichen unbemerkt einen Hackerangriff auf eine Bank zu starten. Was wiederum die Ermittler an die Tür des Musik-Fans klopfen lässt.

Gedreht wurde das Video von Schülern des Medienkollegs (Ferrarischule) in Innsbruck und der Polizei, die Ini­tiative ging vom Kuratorium Sicheres Österreich aus.

Rund 700 Schüler der Unterstufe waren am Dienstagvormittag in der Ferrarischule dabei, als das Video im Beisein von Landesrätin Beate Palfrader, Moser-Holding-CEO Hermann Petz, Landespolizeidirektor Helmut Tomac, AK-Chef Erwin Zangerl und Schuldirektor Manfred Jordan präsentiert wurde. Der Film thematisierte weiters, welche Gefahren in frei zugänglichen WLANs lauern und was passieren kann, wenn ein Handy in die falschen Hände gerät.

Abseits der Leinwand versuchte Helmuth Lichtmannegger (Arbeiterkammer), die Jugendlichen für die Gefahren im Internet zu sensibilisieren. Er warnte vor Gewinnspielen („niemand schenkt euch was“) und vor der Preisgabe von sensiblen Daten („sicher sind nur jene Daten, die ihr nicht bekannt gebt“). Der Experte räumte ein, „dass ihr euch im Internet vielfach sicher besser auskennt als wir Erwachsenen, aber auch etwas unvorsichtig seid“.

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Fahrrad-Trial-Weltmeister Tom Öhler sorgte zwischen den Vorträgen mit akrobatischen Kunststücken für Unterhaltung. Weiters begeisterte eine Nahkampfvorführung der Cobra die Schüler. (TT)


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