Arnautovic brennt auf das Duell mit Vorbild Ibrahimovic

„Ich habe mir viel von ihm abgeschaut“, sagt ÖFB-Stürmer Marko Arnautovic über Schweden-Superstar Zlatan Ibrahimovic. Mit dem Millionen-Kicker von Paris St. Germain möchte er sich aber nicht vergleichen.

ÖFB-Teamkicker Marko Arnautovic trifft am Freitag im WM-Quali-Finale gegen Schweden auf sein großes Vorbild Zlatan Ibrahimovic.
© Gepa Pictures

Wien - Marko Arnautovic trifft am Freitag in der Fußball-WM-Qualifikation in Schweden auf jenen Kicker, den er als sein Vorbild bezeichnet und mit dem er zu Beginn seiner Karriere sogar verglichen wurde. Zlatan Ibrahimovic ist für den Wiener mehr als nur ein Weltklasse-Kicker. „Er war immer ein großer Name in meinem Leben. Ich habe mir sehr viel von ihm abgeschaut“, sagte der Stoke-Legionär im „ÖFB-Corner“.

Es gibt keinen Vergleich zwischen uns. Er hat viel mehr erreicht als ich. Er darf sich alles erlauben, ich darf mir nichts erlauben.
Marko Arnautovic, ÖFB-Stürmer

Auf ein Level mit dem Star von Paris St. Germain sei er aber keinesfalls zu stellen, betonte Arnautovic am Dienstag in Wien, wo sich die österreichische Nationalmannschaft auf das wohl entscheidende Duell um den zweiten Gruppenplatz vorbereitet. „Es gibt keinen Vergleich zwischen uns. Er hat viel mehr erreicht als ich. Er darf sich alles erlauben, ich darf mir nichts erlauben“, erklärte der 24-Jährige, der in seiner Zeit bei Inter Mailand für kurze Zeit Bekanntschaft mit Ibrahimovic gemacht hatte.

Doppelt so schwer wie in Wien

Beim 2:1-Sieg gegen Schweden im vergangenen Juni glückte es der ÖFB-Auswahl über weite Strecken, den PSG-Goalgetter zu neutralisieren. Dies muss auch am Freitag in der „Friends Arena“ gelingen, ansonsten wären die österreichischen WM-Hoffnungen wohl beendet. „In Wien hatten wir ihn und die gesamte schwedische Mannschaft gut im Griff, aber in Stockholm wird es sicher doppelt so schwer“, vermutete Arnautovic.

Der 30-fache Internationale (7 Tore) bezeichnete das Duell mit Schweden als sein bisher größtes Match im Nationalteam. „Weil ich noch nie in einer so späten Qualifikationsphase die Chance auf die Teilnahme an einem Turnier hatte. Jeder von uns weiß, dass er alles geben muss“, beteuerte Arnautovic.

Der Offensivspieler verfügt derzeit über deutlich mehr Spielpraxis als vor dem vergangenen WM-Quali-Doppel im September. Damals kam er bei Werder Bremen nur sporadisch zum Einsatz, mittlerweile ist Arnautovic bei Stoke City Stammspieler. „Die Situation jetzt ist anders als in Bremen. Bei Stoke geben sie mir Vertrauen, und ich habe bisher gutes Feedback bekommen. Leider haben wir aber zu wenig gepunktet.“

Mehr Spielpraxis bei Stoke City

Vier Partien absolvierte Arnautovic bisher in der Premier League. Bei seinem Debüt am 14. September daheim gegen Manchester City (0:0) wurde er in der 70. Minute eingewechselt, danach spielte er beim 1:3 in London gegen Arsenal, beim 0:1 daheim gegen Norwich und beim 0:1 bei Fulham durch.

Trainer Mark Hughes setzte den Wiener zunächst am linken Flügel und zuletzt gegen Fulham als Mittelstürmer ein. „Der Trainer gibt mir alle Freiheiten“, berichtete Arnautovic, der vom hohen Tempo in England überrascht wurde. „Die Premier League ist schneller und härter als die deutsche Bundesliga. Es macht mir großen Spaß, dort zu spielen.“ (APA)


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