Argentiniens Präsidentin Bluterguss im Kopf entfernt

Cristina Fernandez war im August gestürzt. Am Samstag zog sich die Politikerin für einen Monat aus ihrem Amt zurück.

Buenos Aires – Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez ist am Dienstag wegen eines Blutergusses zwischen Gehirn und Schädel operiert worden. Ursache des Blutergusses war ein Sturz im August. Die Ärzte erwarten, dass sie nach der Operation wieder völlig genesen wird.

Fernandez hatte sich am Samstag auf Anraten ihrer Ärzte für einen Monat aus dem Amt zurückgezogen. Die Auszeit hat zur Folge, dass sich die Präsidentin auch an dem bis zum Monatsende laufenden Kongress-Wahlkampf nicht mehr beteiligen kann. Vize-Präsident Amado Boudou soll Fernandez vertreten.

Fernandez ist seit 2007 im Amt. Im vergangenen Jahr hatte sie sich nach einer Krebsdiagnose die Schilddrüse entfernen lassen. In späteren Tests erwies sich die Diagnose allerdings als unzutreffend. Die nächste Präsidentenwahl ist 2015. (APA/Reuters)


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